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Nachlass · Erbengemeinschaft

Immobilienbewertung für Nachlass und Erbengemeinschaft

Ein stichtagsbezogen hergeleiteter Verkehrswert schafft eine gemeinsame fachliche Grundlage, wenn eine Immobilie im Nachlass aufgeteilt, übernommen, ausgezahlt oder veräußert werden soll.

DIAZertZertifizierte fachliche Grundlage
VerkehrswertgutachtenPassender Umfang nach Anlass und Empfänger
PersönlichEin Ansprechpartner von Auftrag bis Ergebnis
UnabhängigKeine Erfolgszusage, sondern nachvollziehbare Wertermittlung
Erbe & Nachlass

Eine Erbengemeinschaft braucht einen klaren Auftrag und einen eindeutigen Stichtag

Der Wert zum Erbfall, ein späterer Wert für eine Auseinandersetzung und ein möglicher Verkaufspreis sind nicht automatisch identisch. Das Gutachten hält Zweck, Stichtag, Tatsachengrundlagen und wertrelevante Besonderheiten ausdrücklich fest.

Neutralität

Die Herleitung orientiert sich an den tatsächlichen und rechtlichen Objektmerkmalen, den Marktdaten und dem vereinbarten Bewertungsstichtag.

Auseinandersetzung

Der Verkehrswert kann eine fachliche Grundlage für Übernahme, Auszahlung, Verkauf oder die weitere rechtliche Beratung bilden.

Transparenz

Annahmen und Besonderheiten werden verständlich erläutert.

Typische Verwendung

Für welche Situationen die Bewertung eine belastbare Grundlage schafft

Die folgenden Situationen zeigen typische Verwendungszwecke. Der konkrete Auftrag, der Empfänger und der erforderliche Nachweisumfang werden vor Beginn eindeutig vereinbart.

Häufige Anlässe

  • Nachlass
  • Erbengemeinschaft
  • Auszahlung
  • Verkauf aus Erbfall

Rechtsbezug: § 194 BauGB; ImmoWertV; bei Pflichtteilsbezug § 2311 BGB

Ablauf

In fünf Schritten zur belastbaren Einordnung

Der Ablauf bleibt bewusst klar: erst Anlass und Empfänger klären, dann Unterlagen und Objekt prüfen, danach den passenden Bewertungsumfang festlegen.

  1. 01

    Anlass klären

    Zweck, Empfänger, Stichtag und Frist festlegen.

  2. 02

    Unterlagen prüfen

    Grundbuch, Objektunterlagen und besondere Rechte sichten.

  3. 03

    Objekt einordnen

    Lage, Zustand, Nutzung und wertrelevante Merkmale erfassen.

  4. 04

    Nachweistiefe festlegen

    Untersuchungs- und Dokumentationsumfang passend zu Auftrag und vorgesehenem Empfänger vereinbaren.

  5. 05

    Ergebnis erläutern

    Annahmen, Verfahren und Ergebnis persönlich besprechen.

Unterlagen & Datenquellen

Was für die erste Einschätzung hilfreich ist

Für die erste Abstimmung reichen Stichpunkte. Für ein Gutachten werden die benötigten Unterlagen nach Anlass, Objekt und Empfänger konkret benannt.

Grundbuch / RechteEintragungen, Bewilligungen, Verträge, Teilungserklärung.
ObjektdatenAdresse, Baujahr, Wohn-/Nutzflächen, Zustand, Modernisierungen.
AnlassFinanzamt, Erbe, Schenkung, Gericht, Verkauf, Kauf oder private Einigung.
Stichtag / FristRelevanter Bewertungszeitpunkt und vorhandene Fristen.
DIAZert: Zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung LF nach DIN EN ISO/IEC 17024
Persönlich und zertifiziert

Fachliche Einordnung durch Alexander Rommelmann

Kein automatischer Online-Wert: Bewertungszweck, Stichtag, Empfänger und Objektbesonderheiten werden vor dem Angebot persönlich eingeordnet.

Vita und Qualifikation ansehen →
Fragen zum Anlass

Häufige Fragen

Wie wird eine Immobilie im Erbfall bewertet?

Im Erbfall wird der Immobilienwert zum maßgeblichen Bewertungsstichtag betrachtet. Lage, Zustand, Nutzung, Rechte, Belastungen und Marktdaten sind relevant. Ein Gutachten kann bei Steuerfragen oder Erbengemeinschaften Klarheit schaffen.

Was ist ein Verkehrswertgutachten?

Ein Verkehrswertgutachten ermittelt den Marktwert einer Immobilie zu einem bestimmten Stichtag. Dabei werden Grundstück, Gebäude, Lage, Zustand, Nutzung, rechtliche Besonderheiten und Marktdaten berücksichtigt. Es wird häufig benötigt, wenn der Immobilienwert gegenüber Dritten nachvollziehbar belegt werden soll.

Welche Unterlagen werden für eine Immobilienbewertung benötigt?

Für eine Immobilienbewertung werden möglichst vollständige Unterlagen benötigt. Dazu gehören häufig Grundbuchauszug, Flurkarte, Bauzeichnungen, Wohnflächenberechnung, Energieausweis, Mietverträge, Modernisierungsnachweise und Informationen zu Rechten oder Belastungen.

Wie lange dauert eine Immobilienbewertung?

Die Dauer einer Immobilienbewertung hängt vom Auftrag, der Objektart, der Unterlagenlage und der Komplexität ab. Eine einfache Einschätzung ist schneller möglich als ein ausführliches Gutachten. Besonders Recherche, Ortsbesichtigung und Dokumentation benötigen Zeit.

Muss ein Gutachter die Immobilie besichtigen?

Eine Ortsbesichtigung ist in vielen Fällen wichtig, weil Zustand, Ausstattung, Modernisierungen, Schäden und Besonderheiten vor Ort geprüft werden können. Sie ergänzt die Unterlagenprüfung und erhöht die Nachvollziehbarkeit der Bewertung.

Wie wird ein Grundstück bewertet?

Ein Grundstück wird nach Lage, Größe, Zuschnitt, Erschließung, Bodenrichtwert, Bebaubarkeit, planungsrechtlicher Situation und möglichen Belastungen bewertet. Der Bodenrichtwert ist wichtig, ersetzt aber keine Einzelfallprüfung.

Hilft eine Bewertung bei Streit in der Erbengemeinschaft?

Sie kann eine sachliche Grundlage schaffen. Rechtliche Entscheidungen ersetzt sie nicht.

Welche Gutachtenart passt zum Nachlass?

Das hängt von Auftrag, Stichtag, Empfänger und Konfliktlage ab. Für eine belastbare Auseinandersetzung wird regelmäßig ein nachvollziehbares Verkehrswertgutachten benötigt; eine Rechtsberatung ersetzt es nicht.

Unverbindlich beginnen

Welcher Bewertungsumfang passt zu Ihrem Anlass?

Schildern Sie kurz Anlass, Immobilie und Frist. Sie erhalten werktags meist innerhalb von 24 Stunden eine persönliche Rückmeldung zum sinnvollen Bewertungsumfang.

Keine automatische Online-Bewertung. Erst nach fachlicher Einordnung und schriftlichem Angebot entscheiden Sie.
Wie kann ich Sie am besten erreichen?

Keine Beauftragung durch Absenden. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung mit Einschätzung, ob und welcher Gutachtenumfang sinnvoll ist.